Das Ausbildungskonzept


Das Ausbildungskonzept

Die Ausbildung im IPP setzt neue Erkenntnisse aus der Suchtforschung und aus der Psychologischen Psychotherapie in ein innovatives Ausbildungskonzept für künftige Sozialtherapeuten um.

Ebenso wie in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten wird hier besonderer Wert auf eine größtmögliche Praxistauglichkeit gelegt. Das Konzept beruht auf dem Expertisemodell , das auch in der Ausbildung psychologischer Psychotherapeuten zur Anwendung kommt.


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Verhaltenstherapie wird heute als ein integratives, wissenschaftlich fundiertes Verfahren angesehen, in dem sowohl lösungsorientierte als auch klärungsorientiert Techniken zur Anwendung gelangen, d. h.:
  • Techniken der klassischen Verhaltenstherapie
  • Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie
  • Techniken der Klärungsorientierte Therapie
Das IPP-Konzept kommt dabei besonders den Anforderungen entgegen, die durch schwierige Patientengruppen gestellte werden. Dies sind insbesondere solche Patienten, die
  • Motivationsprobleme aufweisen
  • Schwierigkeiten in der Aufnahme therapeutischer Beziehungen und der Selbstöffnung haben
  • Schlechten Zugang zu Gefühlen haben
  • Komorbide Störungen aufweisen, wie z. B. Depressionen, Ängste und Persönlichkeitsstörungen
Diese Patienten sind häufig wenig kooperativ und stellen hohe Anforderungen an die Qualifikation der Therapeuten. Bisher wurden diese speziellen Anforderungen in der Ausbildung zum Suchttherapeuten nicht berücksichtigt oder sogar ignoriert.

Kenntnisse über die Behandlung von Patienten mit komorbiden Störungen sind unverzichtbar für künftige Sozialtherapeuten. Die adäquate Berücksichtigung der Komorbiditätsproblematik stellt eine wesentliche Optimierungsressource der Suchttherapie dar.



Ausbildung zum Sozialtherapeuten/Sucht am IPP
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